Urlaub mit Kleinkind: Wie wähle ich das richtige Hotel aus?

Der Urlaub mit Kleinkind steht vor der Tür –

doch nur mit dem richtigen Hotel wird die Reise auch zum Erfolg. Doch was macht ein kinderfreundliches Hotel eigentlich aus? Wir zeigen, worauf man achten sollte, damit der Urlaub die Erwartungen erfüllt.

 

Ein Blick auf die Rahmenbedingungen

Den Anfang macht die Ausstattung. In familienfreundlichen Hotels gibt es Hochstühle im Restaurant, Wickelgelegenheiten auf dem Zimmer und im besten Fall sogar Kinderbetten sowie ein Babyphon. Generell ist das Ambiente in solchen Hotels sehr freundlich gehalten. Anstelle von kühlen Designmöbeln und dunklen Fliesen gibt es Teppichböden und helle Holzmöbel; die Wohnlichkeit profitiert davon ungemein. Außerdem gibt es keine Beschwerden, wenn das Kind nachts unruhig ist – in guten Familienhotels sind die anderen Gäste schließlich Gleichgesinnte.

Dann die Umgebung: Sicherlich gibt es auch in den Straßen der Großstadt geeignete Hotels, doch ein Familienhotel liegt klassischerweise in der Natur. Viel Grün drum herum und kindgerechte Beschäftigungsmöglichkeiten zeichnen das optimale Familienhotel aus. Zum Beispiel Bauernhöfe: Die Landluft ist gesund, das Essen ist rustikal und nahrhaft, vor der Tür gibt es Flora und Fauna zu erkunden, etwa die hauseigenen Hühner, Schafe oder Pferde.

 

Tipp: auf das Klima achten

Nun zieht es im Sommer viele Familien in den Süden, der Sonne entgegen. Allerdings: So angenehm heiße Tage für den gemeinen Deutschen auch sind, so anstrengend können sie für Kleinkinder sein. Gerade Säuglinge sollte man nicht den Temperaturen im griechischen August aussetzen; für solche Urlaubsziele ist das Frühjahr perfekt. Generell gilt, dass warmes Klima gut ist, so lange es nicht zu heiß ist. Durchgehende Temperaturen von über 30 Grad sind zu viel. Falls der Familienurlaub (interessanter Blogbeitrag von Interhome) dennoch am Mittelmeer stattfinden soll, sind Regionen wie die Costa Brava in Spanien eine gute Wahl. Dort wird es auch zwar auch sehr warm, doch die Winde an der „mutigen Küste“ sorgen regelmäßig für eine Erfrischung. Von einem Städtetrip nach Sevilla (Andalusien) kann man das behaupten. Es geht also nicht nur um das Land, sondern auch um die Region an sich.

 

Warum sich nicht mal eine kleine Pause gönnen?

So schön Elternfreuden auch sind, tut eine kurze Auszeit manchmal gut. Familienhotels sind darauf spezialisiert und bieten Kinderbetreuung an. So kann der Vormittag für einen Spaziergang in die Altstadt oder einen Museumsbesuch genutzt werden, während die Kleinen Spaß mit Gleichaltrigen haben. Ein schlechtes Gewissen braucht man dabei nicht zu haben: Für wenige Stunden ist diese Trennung keineswegs schlecht, sondern sogar förderlich, da das Sozialverhalten schon von Beginn an geschult werden sollte.

Dieses Prinzip gilt umso mehr, je älter die Kinder werden. Spätestens ab dem Kindergartenalter sind die Kleinen oft gelangweilt von den Hobbys ihrer Eltern. Dann ist ein Club-Hotel die richtige Wahl. Dort gibt es professionelle Animationen und Kinderaktivitäten. Außerdem befinden sich im Hotel viele weitere Beschäftigungsmöglichkeiten für Kinder, etwa ein Spielparadies oder ein Abenteuerspielplatz.

 

Auch gut: Unterhaltung kombiniert mit Lerneffekt

Einige Familienhotels kombinieren sogar Spielspaß mit Bildung. Je nach Lage bieten Hotels Wanderungen durch Wälder an, bei denen Kinder etwas über die Natur lernen. Abends werden Indianercamps errichtet und man röstet Brot über dem Grill. Auch an der Ostsee ist Frischluft-Aktivität in vielen Programmen enthalten. Rutschen im Dünensand, gestrandete Piratenschiffe, und Fackelwanderungen in der Nacht bieten genug Abwechslung für viele Tage.

Doch auch im Inneren muss es nicht langweilig zugehen: Schnitzeljagd im Hotel, Schmink- und Kostümstunden, Kinderwerkstatt, Malwettbewerbe und Kochkurse, all das ist keine Seltenheit mehr. Und das aus gutem Grund: Familien sind nach wie vor eine wichtige Zielgruppe und dank des Internet kommt die wahre Qualität schnell ans Licht. Hotels sind deswegen gut beraten, ihre Kindertauglichkeit nicht nur anzukündigen, sondern auch unter Beweis zu stellen. Glücklicherweise tun das die allermeisten Häuser – nicht nur in Deutschland, sondern auch in Urlaubsländern wie Spanien oder Österreich.

Ein interessanter französischer Reise Blog ist www.notre-voyage.fr.

1962 in Düsseldorf geboren, 2 Kids.
Bis Anfang 2009: 30 Jahre in der Hotellerie, davon 20 Jahre als Direktor tätig.
Seit 2009 in Wien lebend.
Seit 2000 im Internet tätig.
2006 den 1. Hotelblog mit WordPress in Deutschland aufgebaut

Bin 2006 auf WordPress gestossen, Anfänglich nur als reiner Benutzer, dann aber immer mehr rein gekommen und es wurde immer interessanter.
Habe mich  2015 auf Webseiten und Shops mit WordPress spezialisiert. Viel Lehrgeld bezahlt, viel Zeit investiert und auch manchmal verloren. Vielen sogenannten Gurus auf den Leim gegangen.

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