Hotelinvestment legt zu

Heute in der Allgemeinen Deutschen Hotel- und Gaststättenzeitung  ( AHGZ ) gelesen:

( Quelle: AHGZ-online vom 04.12.2013 )

BERLIN. Das Hotelinvestmewnt für die Region EMEA (Europa, Naher Osten, Afrika) belief sich in den ersten drei Quartalen 2013 auf 8 Mrd. Euro und lag damit nur leicht unter dem Gesamtjahresniveau für 2012. Gemäß dem jüngsten Bericht „EMEA – Hotel Investment Market Update” von wird das Hoteltransaktionsvolumen in der Region EMEA noch vor Ende 2013 die 2012 erreichte Marke von 8,3 Mrd. Euro übersteigen.

Kaufpreise an Top-Standorten mehr als dreimal so hoch wie in Nebenlagen

Sehr aktiv zeigten sich Investoren auch in den Märkten in Amsterdam, München, Frankfurt und Wien. In diesem Jahr flossen demnach bisher bereits 744 Mio. Euro in deutsche Hotels. Dieses Ergebnis wurde maßgeblich vom Verkauf des sogenannten Queens-Moat-Portfolios beeinflusst, das ein Investorenkonsortium um die Fattal-Gruppe für rund 300 Mio. Euro erwarb. „Das Investitionsverhalten variiert innerhalb von Deutschland.

Lässt man die Portfolioverkäufe einmal außer Acht, erkennt man: Die Transaktionsvolumina für Top-Standorte liegen mit etwa 22 Mio. Euro pro Objekt deutlich höher als in Nebenlagen mit nur 6 Mio. Euro“, konstatiert Andreas Erben, Geschäftsführer der Colliers International Hotel GmbH in Deutschland.

Der Wert der noch immer gut gefüllten Deal-Pipeline werde auf mehr als 1 Milliarde Euro geschätzt. „Auch wenn wir nicht damit rechnen, dass wir bis zum Ende des Jahres jedes einzelne Objekt verkaufen können, gehen wir angesichts unserer eigenen Auftragspipeline, deren Volumen sich auf etwa 100 Mio. Euro beläuft, von einem Transaktionsvolumen von mehr als 1,3 Mrd. Euro aus. Damit läge es über dem Vorjahresniveau“, so Erben.

Dirk Bakker, Leiter des Colliers-International-Hotelteams in den Niederlanden, sagt: „Die Anleger konzentrieren sich angesichts der relativ stabilen wirtschaftlichen Bedingungen in Westeuropa primär auf hochwertige in Kernmärkten.“ Neben Großbritannien, Frankreich und Deutschland werde Amsterdam aufgrund der überlasteten Märkte in Paris und London immer beliebter. Im Gegensatz zum Rest der osteuropäischen Länder sticht für Bakker Polen als eines der aussichtsreichsten Länder für Investoren heraus.

Institutionelle Anleger auf dem Vormarsch

Die befragten Investoren streben aktiv danach, ihre EMEA-Portfolios 2014 zu erweitern, wobei sie sich auf Entwicklungschancen konzentrieren. Hauptmotivation für die Veräußerung von ist das Kapitalrecycling. Gemäß den Ergebnissen des Berichts geht die Mehrheit der Anleger davon aus, dass die Kapitalisierungszinssätze in den kommenden zwölf Monaten stabil bleiben, nur wenige Investoren rechnen mit einer Verbesserung.

Dirk Bakker ergänzt: „Angesichts der Einführung von und des fehlenden wirtschaftlichen Wachstums ist es wenig überraschend, dass die Sicherung von Finanzierungszusagen für Hotelimmobilien noch schwieriger geworden ist. Dies führt dazu, dass der Beleihungsauslauf häufig nur bei 60 Prozent liegt. Da sich die Kreditgeber im Hotelsektor nach den Marktbedingungen richten, haben sich die Anlegerprofile in der Region EMEA hin zu institutionellen Parteien verlagert.“ red/beh

 

 

1962 in Düsseldorf geboren, 2 Kids.
Bis Anfang 2009: 30 Jahre in der Hotellerie, davon 20 Jahre als Direktor tätig.
Seit 2009 in Wien lebend.
Seit 2000 im Internet tätig.
2006 den 1. Hotelblog mit WordPress in Deutschland aufgebaut

Bin 2006 auf WordPress gestossen, Anfänglich nur als reiner Benutzer, dann aber immer mehr rein gekommen und es wurde immer interessanter.
Habe mich  2015 auf Webseiten und Shops mit WordPress spezialisiert. Viel Lehrgeld bezahlt, viel Zeit investiert und auch manchmal verloren. Vielen sogenannten Gurus auf den Leim gegangen.

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