Ein Urlaub, der perlt: Prosecco auf Reisen

In dubio pro secco – im Zweifelsfall für den Sekt. Nach diesem Motto handeln auch Reisende. Allerdings besteht nur selten ein Zweifel daran, ob das Gläschen Prosecco nun angebracht ist. Das gilt nicht nur in Italien, dem Ursprungsland des Prosecco, wo ganze Regionen historisch mit dem Perlwein verknüpft sind.

 

Europa als Schlaraffenland für Gourmets

Wein- und Sektliebhaber mangelt es in Europa nicht an Auswahl, was die Urlaubsregion betrifft. Allgemein bekannt ist wohl die französische Champagne, ihres Zeichens Ursprungsregion von Cuvée und Co. Doch es geht auch mediterraner: Die Strada del Prosecco in Valdobbiadene führt die italienische Schaumwein-Geschichte in die Moderne. Die Ursprünge liegen in den Sechziger Jahren; damals wurde die Gegend als Hauptschlagader der italienischen Weinkultur definiert. Seit 2003 dient die neue Strada als Anziehungspunkt für Touristen und Weinliebhaber. Dabei geht es gar nicht ausschließlich um Prosecco: Alleine die Szenerie, bestehend aus einem Mix aus Kunst, Geschichte, malerischen Naturkulissen, antiken Spuren wie Schlössern und Herrenhäusern, Thermalquellen und alten Monumenten, spricht für sich.

 

Von Venedig in die Welt hinaus

Der Prosecco setzt dem Flair folglich die Krone auf. Man kann Prosecco-Urlaube deswegen auch andersherum betrachten: Unabhängig vom Reiseziel gehört kühler Prosecco zum Urlaub dazu, sei es in spanischen Sommernächten auf der Terrasse oder mittags im Hafen-Café. Prosecco ist längst überall erhältlich und beschränkt sich nicht nur auf Italien; es ist ein europaweites Kulturgut, das in vielen Situationen perfekt passt. Und das sogar wortwörtlich, zum Beispiel in die Handtasche, wie die Design-Dosen von Richprosecco.com zeigen. Die Evolution des Prosecco hat somit auch auf praktischer Ebene stattgefunden: Gekühlte Flaschen und Weingläser sind für den gedeckten Tisch immer noch die beste Wahl, aber nicht mehr die einzige Option auf Reisen.

 

Spontan, mobil, gut verträglich: Prosecco überall

Der Vorteil von Prosecco gegenüber seinen Verwandten ist sein einfacher Charakter. Er schmeckt ebenso erfrischend wie kühler Sekt oder Champagner und sieht ebenso edel aus, passt gleichzeitig aber besser zu informellen Anlässen. Eine Champagnerflasche wird schließlich nicht einfach so geöffnet – der Prosecco dagegen schon. Aus diesem Grund kennt Prosecco keine feste Zielgruppe. Ein Blick in den deutschen Freizeitalltag beweist das: Kleine Prosecco-Flaschen, die sogenannten Piccolos, sind genau wie Dosen immer häufiger Bestandteil von Picknickkörben und Ausflugstaschen. Selbst nach dem Sport ist ein Schluck Prosecco nicht vermessen. Sowohl der Säure- als auch der Kohlensäuregehalt sind niedriger als beim Sekt, Prosecco schmeckt deswegen „leichter“ und ist für den Magen besser bekömmlich. Für den Alkohol- und Kaloriengehalt gilt übrigens dasselbe. Prosecco ist somit auch in Sachen Strandfigur eine gute Wahl unter den alkoholischen Getränken. Mit 75 Kalorien auf 100 ml ist er in Bezug auf den Alkoholgehalt sogar „leichter“ als Bier.

 

Wachsende Akzeptanz auch in der Szene

Zu guter Letzt macht der Preis die letzten Gegenargumente zunichte. Prosecco ist günstig, da er nicht als die edelste Stufe des Weins gilt; dennoch werden hochwertige Prosecco-Erzeugnisse auch von Weinkennern getrunken – oftmals in einer der oben genannten Situationen, wenn Sekt zu schwer wäre, sei es vom Gewicht der Flasche oder vom Anlass her. Es hat also seinen Grund, dass der Heimatboden des Prosecco vor fünf Jahren zum Schutzgebiet erklärt wurde.

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