Auf Reisen: Mit Koffer oder Rucksack?

Vor der Abreise wird immer vom Kofferpacken geredet. Das ist aber nicht immer ganz korrekt, denn viele Reisende greifen inzwischen zum großen Rucksack. Was früher als Symbol für abenteuerlustige Backpacker galt, ist heute auch bei Normal-Urlaubern weit verbreitet. Aber: Sowohl Koffer als auch Rucksack haben ihre Vor- und Nachteile. Welche das sind und wen sich welche Variante am besten eignet, soll im Folgenden erklärt werden.

 

Was für den Koffer spricht

Koffer existieren in vielen Ausführungen. Das betrifft nicht nur die Größe, sondern auch die Verarbeitung und das Außenmaterial. Letzteres spielt eine wichtige Rolle, wenn sich im Gepäck empfindliche Gegenstände befinden, beispielsweise ein Laptop oder ein Tablet. Hartschalenkoffer von bekannten Herstellern wie Samsonite schützen das Gepäck im Inneren so gut wie möglich. Ein Rucksack kann das nicht, da er auf Flexibilität ausgelegt ist. Doch auch beim Packen zeigt der Koffer einen großen Vorteil: Er ist nämlich deutlich übersichtlicher und das Gepäck kann systematisch hineingelegt werden.

 

Die Vorteile des Rucksacks

Große Rucksäcke fassen bis zu 80 Liter Volumen, manchmal sogar noch mehr. Es passt also ebenfalls eine ganze Menge hinein. Die wahren Stärken des Rucksacks sind gleichzeitig auch die Schwächen – es hängt immer von der Situation ab. Große Rucksäcke können vollgepackt bis zu 20 Kilo wiegen, was auf dem Rücken eine ganz schöne Last ist. Die Lage auf dem Rücken hat dennoch Vorteile, wie sich beim Transport zeigt. Ob in der engen U-Bahn oder über verschneite Straßen, bleibt man mit dem Rucksack immer manövrierfähig und das Gepäck bleibt immer trocken. Das bleibt es bei einem guten Koffer zwar auch; ein großer Trolley wird dafür aber selbst ziemlich nass und schmutzig, wenn die Außenbedingungen schlecht sind.

 

Also doch: eine Frage des Urlaubstyps

Es gibt folglich keinen klaren Gewinner in diesem Vergleich. Und wenn doch, dann rein situationsbedingt. Wer mit dem Auto zum Flughafen fährt und den Urlaub ausschließlich an einem Ort verbringt, macht mit dem Koffer nach wie vor nichts verkehrt. Und in den langen Gängen von Flughafen und Hotel sind Rollkoffer ohnehin ziemlich angenehm. Sobald allerdings eine Rundreise geplant ist, kann man ernsthaft über den Reiserucksack nachdenken. Rucksäcke sind mobil und ermöglichen ein schnelles Vorankommen auf jedem Untergrund; beste Voraussetzungen also für einen Urlaub mit vielen Etappen.

 

Auch nicht zu vergessen: Stil und Aussehen

Abgesehen von allen praktischen Vor- und Nachteilen dürfen auch stilistische Elemente nicht vergessen werden. In der heutigen Mode spielen nämlich auch das Aussehen sowie die Kombinierbarkeit des Gepäcks eine Rolle. So wird man nur höchst selten einen Manager auf Berufsreise mit Rucksack sehen; für diesen Zweck sind Trolleys sowieso in jeder Hinsicht besser geeignet. Wer dagegen Abenteuerlust ausstrahlen will und Wert auf ein lässiges Gesamtbild legt, dem wird der schicke Koffer sicherlich nicht so gut gefallen wie der Rucksack.

 

Rucksackkauf schwieriger als Kofferkauf

Da der Rucksack viel Zeit auf dem Rücken verbringt, ist eine „Anprobe“ viel wichtiger als beim Koffer. Es geht dabei um Tragekomfort und teils auch um die Gesundheit. Hüft- und Rückenpolsterungen können sich von Mensch zu Mensch ganz unterschiedlich anfühlen. Beim Koffer ist das das geringste Problem, da dort eher das reine Volumen und vielleicht auch die Aufteilung der Fächer im Vordergrund steht. Was den Preis angeht: Gute Reiserucksäcke sind nicht umsonst. Je nach Marke und Größe können sie deutlich mehr als 200 Euro kosten. Das ist zwar nicht wenig, verglichen mit wirklich exklusiven Koffern allerdings schon. Dort liegt die Preisgrenze nämlich noch ein gutes Stück höher; Einzelexemplare für 400 Euro oder mehr sind zwar nicht der Standard, aber auch keine Seltenheit. Immerhin: Die Reisetaschen und Koffer Gutscheine bei Gutschein-Galaxie.de können die Kosten in jeder Größenordnung relativieren, ganz im Sinne des Urlaubsbudgets natürlich.

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